Ägypten - mein vielseitiges Traumurlaubsziel

Hier ergreife ich die Gelegenheit, Euch mein Lieblingsurlaubziel vor zu stellen. Ägypten... das Land der Pyramiden... der Pharaonen. Ich erzähle hier von meinen diversen Ausflügen, von meinen Erlebnissen und von der Vielfalt des Landes.

Unser Urlaub beginnt am Flughafen von Sharm el Sheikh. Die Sonne scheint, es ist heiß Der Reiseleiter begrüßt uns freundlich und führt uns zu einem Bus. Wir steigen ein und beobachten zwei Einheimische in traditionellen Gewändern die sich angeregt unterhalten. Der Bus fährt los, der Reiseleiter beginnt zu erzählen. Draußen zieht die faszinierende Landschaft an uns vorbei. Wir bestaunen die Wüste, die Statuen und die Häuser.

Nach einiger Zeit passieren wir ein Tor. Wir sind angekommen. Das Hotel erinnert an ein kleines Dorf mit einer Stadtmauer. Einheimische müssen draußen bleiben, außer sie arbeiten im Hotel oder bringen Touristen. Nach der Anmeldung an der Rezeption machen wir uns auf dem Weg zu unserem Zimmer. Gott sei Dank begleitet uns ein Arbeiter, den die Anlage ist groß und die Zimmer überall verteilt.

Später erkunden wir dann das Hotel bzw das Areal innerhalb der Mauern. Es gibt mehrere Restaurants, Swimming Pools, Geschäfte. Doch uns zieht es immer weiter, bis wir uns am Strand befinden. Das Wasser verführt zum rein springen.

Doch haben wir uns vorgenommen, nicht nur faul am Stand zu liegen und so buchen wir direkt bei unserem Reiseleiter verschiedene Ausflüge.

Am nächsten Tag steht bereits das Unterwasserboot auf dem Plan. Eine super Gelegenheit die einmalige Unterwasserwelt zu betrachten und dabei nicht einmal nass zu werden. Wir besteigen das Boot und gehen unter Deck. Schon bald beginnt die Tauchfahrt. Durch die Glasscheiben entdecken wir die verschiedensten Meeresbewohner, fahren ganz dicht an Korallenriffen vorbei und staunen über die farbenprächtigen Fische, die ganz nah an uns vorbeischwimmen.

Nach diesem Tag bekommen wir noch mehr Lust auf das Meer. Doch begnügen wir uns erst einmal mit Schwimmen und Schnorcheln am Hotel eigenen Stand.

Die größte Reise in unserem Urlaub steht bevor. Wir haben uns zu einem Tagesausflug nach Kairo entschieden. Die gesamte Nacht verbringen wir im Bus. Eine Alternative wäre ein bequemer Flug, doch nehme ich hier lieber die zwar unbequemere, aber kostengünstigere Variante. Die Umgebung verändert sich, die Wüste weicht der typisch arabisch anmutenden Stadt. Unser erstes Ziel ist das ägyptische Museum. In angenehm klimatisierten Räumen erkunden wir die verschiedenen Ausstellungsstücke. Schon hierfür hat sich die Anreise gelohnt. Doch natürlich sind wir nicht nur deswegen her gekommen. Als nächstes schlendern wir ein wenig durch die Gegend, besuchen diverse kleine Geschäfte, unterhalten uns mit den Einheimischen, kaufen erste Souvenirs und vergessen dabei auch nicht das obligatorische Feilschen. Nun ist es aber Zeit die Reise fortzuführen. Wiederum besteigen wir den Bus und verlassen die Stadt. Schon bald erkennen wir das näher kommende Ziel. Die Pyramiden, das Wahrzeichen Ägyptens. Jeder kennt sie, doch keiner kann sich vorstellen welch unbeschreibliches Gefühl es ist, wirklich davor zu stehen, sie in ihrer gesamten Größe und Anmut zu betrachten. Natürlich nicht nur die Pyramiden, sondern auch die Sphinx Doch die Hitze der Wüste brennt und wir sind froh ausreichen Wasser dabei zu haben.

Zurück in Sharm el Sheikh gönnen wir uns erneut einen Meeresausflug. Doch dieses Mal auf einem ganz normalen, kleinen Schiff. Schnorchel bzw Tauchausrüstung haben wir uns zuvor am Hafen ausgeliehen. Wir genießen die Fahrt an Deck, lassen uns bräunen und betrachten das Meer. Was war dass? Begeistert schauen alle in die selber Richtung! Ein Delphin springt unweit vom Schiff mehrfach aus dem Wasser. Ein herrlicher Anblick. Die Fahrt wird durch mehrere Stopps unterbrochen. In ihnen haben wir die Möglichkeit zu tauchen und zu schnorcheln. Wiederum fasziniert uns diese vielfältige, bezaubernde Unterwasserwelt. An Bord gibt es natürlich auch Verpflegung, die im Preis inbegriffen ist.

An einem der nächsten Tage entschließen wir uns zu einem Ausflug zum Khatarinenkloster. Ein deutschsprachiger Reiseleiter holt uns ab. Auf der Fahrt erzählt er uns sehr viel über sein Land, die Leute, die Sitten und Bräuche. Aufmerksam hören wir zu, lassen dabei aber unsere Blicke aus dem Fenster schweifen. Manch einer erwartet vielleicht eine langweilige Wüste, ohne Abwechslung. Doch weit gefehlt. Die Wüste zeigt sich in verschiedenen Fassetten, ab und an erblicken wir verschiedenfarbige Felsen und bekommen auch gleich die professionelle Erklärung zu diesem Phänomen. Irgendwann machen wir Pause. Es ist unglaublich. Mitten in der Wüste, stehen wir nun plötzlich im Grünen. Die Oase lässt uns glauben in einer anderen Welt zu sein. Neugierig umkreisen uns die Einheimischen, vor allem Kinder. Natürlich versuchen sie auch uns etwas zu verkaufen. Nach einer weiteren Fahrt erreichen wir endlich unser eigentliches Ziel, das Khatarinenkloster. Wie bereits beim Buchen des Ausfluges angemerkt müssen die Knie und Schultern bedeckt sein um das Kloster zu betreten. Wer sich dieser Anweisung widersetzt hat, bekommt von den Mönchen kurzerhand ein Gewand ausgehändigt. Innerhalb des Klosters werden die Reiseleiter mit strafenden Blicken der Mönche bedacht, wenn sie nicht im Flüsterton sprechen. Wiederum sind wir voll auf zu Frieden mit unserer Reise. Das Kloster ist innen wie außen eine Schönheit. Draußen entdecken wir auch den berühmten Dornbusch. Da sich viele Touristen daran bedient haben, umgibt ihn inzwischen eine hohe Mauer. Er wird niemals gegossen und doch wächst er weiter und stirbt nicht ab. Gegenüber des Klosters befindet sich ein kleiner Berg. Den besteigen wir und genießen die Aussicht. Auf der Heimfahrt halten wir dann noch bei einem Frauenkloster und sehen uns auch hier interessiert und neugierig um.

An einem unserer letzten Abende statten wir einem Beduinenstamm einen Besuch ab. Die Anreise beginnt mit dem Bus. Doch nach einiger Zeit halten wir. Nun können wir uns entscheiden : Weiter mit dem Bus, oder doch lieber auf ein Kamel umsteigen. Wir entscheiden uns für den Kamelritt. Doch ohne jegliche Reiterfahrung wird mir schon etwas mau, als ich vor dem Kamel stehe und erkenne wie weit oben ich gleich sitzen werde. Brav kniet sich das Kamel nieder und ich steige auf. Langsam erhebt sich mein Reittier nun. Das klappte ja besser als gedacht. In gemächlichen Tempo trotten die Tiere Richtung Beduinendorf. Angekommen werden wir von den Einheimischen freudig begrüßt Wir bekommen Tee und lauschen den Erzählungen des Reiseleiters. Später, als es langsam dunkel wird, essen wir gemeinsam mit den Beduinen. Sie beginnen zu tanzen und holen sich auch mal Touristen um mitzumachen... natürlich haben sie mich ausgewählt, aber ich muss zu geben, es war sehr lustig. Kurz vor der Rückreise betrachten wir dann noch den klaren Sternenhimmel der Wüste.

Unseren restlichen Urlaub verbringen wir hauptsächlich am Strand, je näher der Tag der Abreise rückt, je trauriger werden wir.

Als letztes Highlight gönnen wir uns dann aber noch einen Besuch in einer Moschee. Auch hier gilt Schultern und Knie müssen bedeckt sein, doch dass selbe verlangt auch die Kirche die wir gleich darauf besichtigen. Zum Abschluss machen wir noch einen Einkaufsbummel in der Stadt, kaufen Geschenke, feilschen um Preise und lassen uns von dieser schönen, fremdartigen Atmosphäre verwöhnen.

Nur Tage später stehen wir wieder am Flughafen von Sharm el Sheik und nehmen Abschied von diesem vielseitigen Land. Im Flugzeug erhaschen wir einen letzten Blick auf die Landschaft... die Hotelanlagen... das Meer.

Bis bald mein geliebtes Ägypten!